Einen Bogen spannen mit „Leuchtenden Vorbildern“
Das Wandbild
Ist ein vergrößerter Teil des Grundrisses des Plenarsaales selbst. Es handelt sich um ein Bogensegment der Publikumsgalerie, farblich blau und blaugrau.

Vierzehn „Leuchtende Vorbilder“
Sind Portraits schattenhaft an die Wand projizierter Persönlichkeiten. Den Anfang macht das Portrait von Adam Opel. Die restlichen 13 Glaskappen sollen mit der Zeit in der von mir entwickelten und hinterlegten Technik ausgeführt werden.

Es kann sich immer nur im Personen handeln, deren Lebensweg abgeschlossen ist und die als bedeutend und vorbildlich für das Gemeinwesen Rüsselsheim ausgewählt wurden.
Die Rückwand des Plenarsaals
Wird mit 14 Feldern, entsprechend der Sitze des Publikums auf dem Wandbild, versehen. Das erste wird mit dem Fotogramm des „Leuchtenden Vorbilds“ Adam Opel bedeckt. Name und Lebensdaten sind darauf angebracht.

Ausgangspunkt der Arbeit
War eine kolorierte Karte des Mainbogens von 1741. Dessen Assoziation durch die blaue Farbe ist nahe liegend. Der Mittelpunkt des Kreissegments liegt in ca. 130 cm Höhe (am Herz eines Erwachsenen). Die zurückhaltende Gestaltung soll die Funktion des Raumes als Ort politischer Diskussion, Planung, Entscheidung und anderer Zusammenkünfte unterstützen. Sie verweist auf den konkreten architektonischen Ort in Planung und Realisierung, seine Bedeutung, lokale geschichtliche Entwicklung und zukünftige Optionen: Leerstellen, die gefüllt werden können.

Im Mittelpunkt der Darstellung
Stehen die im Plan berücksichtigten Bürger selbst. Mit der Zeit könnte sich der Bogen der „Leuchtenden Vorbilder“ aus der aktiven und vorbildlichen Beteiligung einzelner Persönlichkeiten schließen – dann käme auch das künstlerische Werk zur Vollendung.