Hintergrund:
Kunst im Plenarsaal - "Zeitgenössische Kunst hat Raum in Rüsselsheim."

So lautete der Beschluss des Kulturausschusses, der den Antrag der Liste Rüssel im März 1995 zur künstlerischen Neugestaltung des Plenarsaals im Rahmen des Rathausneubaus unterstützte. Als Plattform hierfür bot sich der nach der Entfernung des Stadtwappens entstandene Freiraum im Plenarsaal an. Um gleichzeitig das kulturelle Leben in Rüsselsheim anzuregen, sollte mittels eines Ideenwettbewerbs ein Kunstwerk gesucht werden, das sich durch einen engen Zusammenhang mit der Stadt Rüsselsheim, entweder durch seinen Gestalter oder sein Thema, auszeichnet.

Ein Grundsatz des Magistrats für die Anschaffung des Kunstwerkes für den Plenarsaal war, dass Kunst und Kunstbewertung von der politischen Diskussion unberührt bleiben. Vielmehr kam es dem Kunstbeirat und den Künstlern zu, den von den Stadtverordneten gesetzten gestalterischen Rahmen in künstlerischer Freiheit zu füllen.

Der Wettbewerb zur Kunstaktion
Der Kunstbeirat der Stadt Rüsselsheim wählte im Jahr 1997 sechs Künstlerinnen und Künstler für ein entsprechendes Wettbewerbsverfahren aus. Eine Jury aus Mitgliedern des Magistrates und des Kunstbeirates begutachtete und diskutierte die eingegangenen Entwürfe gemeinsam mit den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern. Nach einer intensiven Erörterung der Vorschläge hinsichtlich der künstlerischen Qualität und technischen Realisierbarkeit vor Ort kam die Jury zu dem einmütigen Beschluss, die Arbeit von Vollrad Kutscher "Einen Bogen spannen mit leuchtenden Vorbildern" zur Ausführung zu empfehlen.

Die Galerie aus Licht
1998 installierte Vollrad Kutscher die ersten Portraits von Adam und Sophie Opel in der so genannten "Galerie aus Licht". 2001 wurde das Konterfei von Walter Rietig hinzugefügt. Im Jahr 2004 wurde Luise Heßemer gewählt.

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