Der Künstler - Vollrad Kutscher
Vollrad Kutscher (geboren 1945)
Gehört zu den wichtigsten deutschen Installationskünstlern der Gegenwart. Seit Anfang der 70er Jahre arbeitet er vornehmlich mit Performances,
Happenings und Aktionen. Kutscher , der eine Vielzahl von Gastprofessuren und Lehraufträge an Hochschulen und Universitäten in Deutschland und der Schweiz innehatte und hat, lebt heute in Frankfurt am Main. Das Individuum und die Gesellschaft, Identität, Ethik, Schönheit und Moral gehören zu seinen Themenkomplexen, die er auf vielen Ebenen und mit einer Vielzahl medialer und auch darstellerischer Mittel umkreist. Er verwendet dazu die unterschiedlichsten Medien wie Fotografie, Licht- und Videoprojektion, Text, Fotogramm, Skulptur, Malerei und Zeichnung, Raum- und Klanginstallation sowie Film und Performance.
Arbeiten und Themen
Seine frühen Arbeiten sind geprägt durch die Suche nach der eigenen Identität, nach dem Einssein mit sich selbst und mit der Natur. In seinen Selbstporträts, den Porträts von nahe stehenden Menschen und in den Gruppenporträts bezieht er in die Auseinandersetzung mit der Identität und der Individualität auch die Vergangenheit mit ein. Dieser Schwerpunkt wird auch in der Kunstaktion „Leuchtende Vorbilder“ deutlich, mit der Kutscher 1998 den Kunstwettbewerb der Stadt Rüsselsheim gewann. Eine Besonderheit seiner Installation „Einen Bogen spannen mit Leuchtenden Vorbildern“ ist die relativ lange Zeitspanne von über drei Jahrzehnten bis zur Vollendung des Kunstwerks.
Zahlreiche Ausstellungen kennzeichnen den Weg und die Entwicklung des Künstlers Vollrad Kutscher. So auch die Kunstausstellung „beziehungsweise…“ im Jahr 1998 in den Rüsselsheimer Opelvillen (www.opelvillen.de).